Saarbrücken

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Vorträge & Diskussionen heute in Frankfurt.



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Saarlandmuseum

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  1. Vortrag

    Fachvortrag zum Thema “Thirty Are Better Than One: Marilyn Monroe, Andy Warhol und die Reproduktion einer amerikanischen Ikone” mit Dr. Susanne Hamscha zur Sonderausstellung "Andy Warhol - Ikonen" Im Rahmen der Ausstellung “Andy Warhol - Ikonen” präsentiert die Moderne Galerie des Saarlandmuseums eine Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut e. V. Saarland und der Amerikanistik der Universität des Saarlandes. Der Auftakt bildet ein Vortrag von Dr. Susanne Hamscha, Managing Partner bei factor-D Diversity Consulting und promovierte Kulturwissenschaftlerin, der untersucht, wie die Ikonisierung Marilyn Monroes durch nachfolgende kulturelle Reproduktionen und Neuinterpretationen fortgeschrieben wurde. Ausgehend von Warhols Logik der Wiederholung fragt dieser Vortrag, was geschieht, wenn eine individuelle Person zu einem Bild wird, das unendlich reproduziert, angeeignet und kommerzialisiert werden kann. Marilyn Monroe, so wird gezeigt, ist nicht lediglich ein dauerhaftes Symbol amerikanischer Kultur; vielmehr erscheint sie als eine kulturelle Technologie der Reproduktion: ein Bild, durch das sich amerikanische Ideale und die Mechanismen der Celebrity-Kultur immer wieder neu hervorbringen und reproduzieren. Tipp: Am 13.10. findet der nächste Vortrag zum Thema “Pop(p) Art — Sexualitäten und/als Kunst seit Andy Warhol” von Prof. Dr. Jonas Nesselhauf statt. Teilnahme am Vortrag kostenfrei.

  2. Vortrag

    Fachvortrag zum Thema “ Pop(p) Art — Sexualitäten und/als Kunst seit Andy Warhol ” mit Prof. Dr. Jonas Nesselhauf zur Sonderausstellung "Andy Warhol - Ikonen" Im Rahmen der Ausstellung “Andy Warhol - Ikonen” präsentiert die Moderne Galerie des Saarlandmuseums eine Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut e. V. Saarland und der Amerikanistik der Universität des Saarlandes. Zum Abschluss der Reihe thematisiert der Vortrag von Prof. Dr. Jonas Nesselhauf, Universität des Saarlandes, dass sich besonders im künstlerischen Schaffen von Andy Warhol, ohnehin die Ikone jener Kunstrichtung schlechthin, Darstellungen sexueller und sexualisierter Körper in Zeichnungen und Gemälden, Photographien und Drucken eröffnen, vor allem aber auch in seinen experimentellen Filmen, immer wieder die Möglichkeit, die soziale Gegenwart zu beobachten und konventionalisierte Vorstellungen zu hinterfragen. Über die Fetischisierung des weiblichen Körpers unter patriarchal geprägten Begehrensstrukturen bei Allen Jones oder der Verbindung von Konsum und männlicher Schaulust bei Mel Ramos hinaus entwerfen Künstlerinnen wie Evelyne Axell, Dorothy Iannone oder Marjorie Strider dezidiert weibliche Perspektiven auf Körperlichkeit und Sexualitäten. Und in der zweiten Generation der Pop Art ist es die kunst- und medienreflexive Inszenierung der eigenen Sexualität bei Jeff Koons, die schließlich alle klassischen Grenzen von „Kunst“ und „Pornographie“, „Ästhetik“ und „Kitsch“ sprengen wird. Teilnahme am Vortrag kostenfrei.